„Ich bin bei dir. Wir machen das zusammen.“

Michael lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf bei Stralsund. Der gebürtige Sachsen-Anhalter ist seit vielen Jahren in Mecklenburg-Vorpommern zu Hause. Beruflich arbeitet er beim Pommerschen Diakonieverein, wo er Menschen mit Behinderungen dabei begleitet, ihre musikalischen Talente zu entfalten. Seit rund 20 Jahren prägt diese Arbeit seinen Alltag.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt im Alltag

Michael nimmt wahr, dass viele Menschen verunsichert sind. Er beobachtet, wie gesellschaftliche Debatten schärfer werden und wie der Zusammenhalt an manchen Stellen brüchiger wirkt als früher. Diese Entwicklung macht ihm Sorgen. Besonders beschäftigt ihn die Frage, wie Menschen wieder stärker miteinander statt übereinander sprechen können.

Seine Antwort darauf ist pragmatisch: Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen. Im Verein, auf Veranstaltungen, in Kirchengemeinden, in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis. Gerade in einer Zeit, in der viele nach Orientierung suchen, hält er solche Räume für wichtiger denn je.

In seiner täglichen Arbeit erlebt Michael, dass Gemeinschaft dort wächst, wo Menschen einander unterstützen. Die Musikerinnen und Musiker seiner Band bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Herausforderungen mit. Entscheidend ist für ihn jedoch nicht, was jemand nicht kann, sondern was jemand beitragen kann.

Diese Erfahrung prägt auch seinen Blick auf die Gesellschaft. Niemand müsse alles allein schaffen. Vielmehr gehe es darum, einander wahrzunehmen und Verantwortung füreinander zu übernehmen.

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Gemeinsam Musik machen

Band, Posaunenchor oder Singen? Gemeinsam Musik zu machen, das schweißt zusammen. In den vielen Kirchengemeinden gibt es Chöre, Ensembles oder ganze Orchester. Sie freuen sich über weitere Musik-Fans.

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An der Uni nicht alleine bleiben

Wenn Du nicht allein durch Dein Studium oder Deine Berufsausbildungehen willst, wenn Du quatschen, diskutieren und Dich einbringen willst, und auch wenn Du Gott begegnen willst: dann komm zur Evangelischen Studierendengemeinde in Rostock oder Greifswald!

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Matthias: „Miteinander statt gegeneinander“

Matthias ist 28 Jahre alt, lebt in Rostock und kennt die Fragen vieler Menschen seiner Generation. Wie sieht die Zukunft aus? Werden die Probleme größer? Hört eigentlich noch jemand zu?

Diese Gedanken beschäftigen auch ihn. Doch statt sich zurückzuziehen, sucht er den Austausch mit anderen Menschen.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Der Umweltingenieur engagiert sich in seiner Freizeit in verschiedenen Gruppen und Initiativen. Ob Drachenboot, Sprachkurs, christliche Studierenden-Gruppe oder ehrenamtliches Engagement – überall erlebt er, was entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Dabei weiß er: Viele sind frustriert. Viele fühlen sich von politischen Debatten nicht mehr angesprochen. Diese Erfahrungen nimmt er ernst.

Matthias sucht das Gespräch mit Menschen, die anders denken als er. Nicht, um sie zu überzeugen, sondern um ihre Perspektive kennenzulernen.

Für ihn ist das ein wichtiger Schlüssel für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Demokratie bedeutet nicht, dass alle derselben Meinung sind. Demokratie lebt davon, respektvoll miteinander zu sprechen und Unterschiede auszuhalten.

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Das sind wir: Nordkirche und Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern

Wir sind im Alltag für dich da

Nicht immer ist es einfach im Leben. Da ist es gut, wenn einem Menschen zur Seite stehen, ob mit einem offenen Ohr, praktischer Hilfe oder auch mal einem Gebet.

Seelsorge und Beratung bei Krisen und Konflikten

Junge Menschen beim Start in Schule oder Ausbildung begleiten

Netzwerk: Wie geht es weiter nach dem Berufsleben?

Gerechtigkeit - das wünschen wir uns alle. Und es ist wichtig, dafür immer wieder einzustehen. Ob mit Worten oder Taten für die Menschen um uns herum.

An der Seite von Menschen in Not

An der Seite von Kindern und Familien

An der Seite von Menschen auf der Flucht

An der Seite von Menschen ohne Wohnung

Kuren für Mütter und Mütter mit Kindern

Wir stehen für Gerechtigkeit

Vor Gott sind alle Menschen gleich: Egal welches Geschlecht, welche Herkunft oder welche Hautfarbe sie haben. Und mit welchen Fähigkeiten sie geboren wurden und leben, ist bei Gott auch egal. Jeder Mensch hat die gleiche Würde und die gleichen Rechte

Chancen und Integration von Menschen mit Behinderung

Rassismus hat in unserer Kirche keinen Platz

Wir sind alle verschieden

  • Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt

    „Wichtig sind Offenheit füreinander, Verständnis für die Sichtweisen anderer und ein gemeinsamer Blick auf eine gerechtere und friedvollere Welt.“ 

  • Bischof Tilman Jeremias

    „Die Grundidee der Solidarität geht davon aus, dass dort die besten Lösungen unserer Herausforderungen entstehen, wo möglichst viele beteiligt sind.“ 

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